Spanische Rezepte

Inhaltsverzeichnis

Spanische Rezepte

Spanische Rezepte

·         Allgemeines

o        Alles über Avocados

Für kühle Genießer
Avocados - elegant, exotisch, fett und furchtbar gesund
[Claudia Mussotter]
Ein bisschen schwierig ist die „ahuacatl", wie die Azteken ihre tropische „Wunderfrucht" nannten, schon. Da gibt es grüne, glänzende, ansprechende Früchte, die sind aber noch hart und schmecken nach nichts. Dann sieht man Avocados auf dem Markt, die aussehen, als hätten sie ihre besten Tage schon hinter sich: Runzlig und fast schwarz, muten sie nicht gerade appetitlich an, dabei zählt diese Sorte zu den cremigsten und lieblichsten. Das Schälen der Frucht ist auch nicht ganz einfach: Immer will die so genannte Butterbirne aus der Hand flutschen. Und in puncto Zubereitung bleibt man am besten in der kalten Küche, denn starke Hitze kann die Avocado nicht vertragen, darauf reagiert sie bitter. Doch in Israel, wo die Avocado seit Anfang des letzten Jahrhunderts erfolgreich kultiviert wird, nennt man sie trotz alledem „Frucht der tausend Möglichkeiten". Und schon die spanischen Eroberer, die das Lorbeergewächs von Mexiko nach Europa brachten, erzählten wahre Wunderdinge über die „Aztekenbirne".
In der Tat ist das cremige, nussartig schmeckende fette Fruchtfleisch der Avocado kulinarisch gesehen vielseitig einsetzbar und nicht nur reich an Kalorien, sondern mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren unglaublich gesund.
Über 200 verschiedene Avocadosorten gibt es. Aber nur wenige spielen im internationalen Handel eine Rolle. Kultiviert werden sie unter anderem in Nord- und Mittelamerika, Afrika, Israel und - in Spanien.
Avocados sind sehr empfindlich und werden daher unreif von den Bäumen geerntet. Das Nachreifen ist kein Problem: einfach in Zeitungspapier wickeln und bei Raumtemperatur ein, zwei oder drei Tage liegen lassen. Reif ist die Avocado, wenn sie auf Fingerdruck leicht nachgibt.

o        Alles über Zitronen

Zitronen: Spritzig, frisch und fruchtig
[Claudia Mussotter]
Ein Leben ohne Zitrone, das mag man sich gar nicht vorstellen. Vor allem an der Mittelmeerküste nicht, wo sie bevorzugt wächst, wo die Zitrone auf den Tisch gehört wie Teller und Besteck. Fisch und Meeresfrüchte, Paella und FideuA - undenkbar ohne die frische Säure der Zitrusfrucht, wird doch sogar die Nudelsuppe mit ein paar Tropfen Zitrone aufgepeppt.
Bananen, Äpfel, Pilze oder Artischocken: wie unansehnlich wären sie im Nu verfärbt. Stümperhaft und langweilig Marmeladen und Obstsalate, die ohne Zitrone zubereitet wurden; mal ganz davon abgesehen, dass sie gleichzeitig auch ein exquisites Konservierungsmittel ist.
Bei Gerichten mit Huhn ist die Zitrone nicht selten das Gewürz; schon früh fand man an der Levanteküste heraus, wie gut der saure Saft mit gebratenem Geflügel harmoniert - ein Gericht, das bis jetzt als „pollo al limSn" beliebt ist.
Vielleicht eine noch längere Tradition hat „agua de limSn", eine einfache, immer noch beliebte Limonade - hergestellt aus Wasser, Zimt, Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale. Und auch heute darf in kaum einem Getränk, egal ob Cocktails, Coca-Cola, Sangria oder Sangrita, das erfrischende Früchtchen fehlen.
Bewährtes Hausmittelchen
Zitronen strotzen vor Vitaminen, vor allem Vitamin C, und Mineralien. Sie sind eines der wirksamsten natürlichen Antiseptika, altbekanntes Hausmittel, wenn's im Hals kratzt. Schon aufgrund ihrer blutreinigenden Wirkung sollte man sie täglich zu sich nehmen. Gerade jetzt, zum beginnenden Frühjahr, böte sich da eine besondere Anwendung an - allerdings ist das nichts für schwache Mägen und vorher mit dem Arzt abzusprechen: die 30-Tage-Kur mit Zitronen. Langsam geht's los - am besten an einem Ersten des Monats - mit dem Saft einer Zitrone, in Wasser aufgelöst. Am zweiten Tag trinkt man den Saft von zwei Früchten, am dritten Tag drei und so weiter. Am 15. zählt man wieder rückwärts. Das soll alle Festtagssünden wieder auswaschen - wird behauptet.
Von China nach Andalusien
Man nimmt an, dass die Zitrone wie die anderen Zitrusfrüchte auch aus China stammt. Als „limung" kam sie jedenfalls nach Persien, von wo aus sie sich nach Westen verbreitete. Die Araber schließlich brachten die „laymQn" nach Süditalien und nach al-Andalus, nach Andalusien.
Im Mittelalter wurde die Zitrone zur Konstanten in den Rezepten der damaligen Zeit und ersetzte zusammen mit den Bitterorangen die zuvor klassischen Säuerungsmittel Essig und Traubensaft. Heute gibt es wohl keine Küche der Welt, wo nicht, zumindest gelegentlich, auf die fruchtige Säure der Zitrone zurückgegriffen wird.
Die grüne Verwandte
Mit den Zitronen eng verwandt ist die etwas kleinere, grüne Limette (lima). Ihre Schale ist dünner und immer unbehandelt, ihr Fruchtfleisch ist zwar etwas bitter, aber edler und hat keine Kerne. Im Vergleich mit der Zitrone besitzt sie doppelt so viel Saft, aber nur die Hälfte Vitamin C. Verwendet wird sie gerne für Cocktails mit karibischem Touch, sie aromatisiert Suppen und Huhn. Ein typisches Gericht mit Limetten ist der „Ceviche" peruanischen Ursprungs. Dabei wird roher Fisch in Limettensaft gegart. Das Marinieren im Saft von Zitrusfrüchten ist eine feine Methode - gerade wenn's heiß ist -, ohne Feuer Fisch oder Fleisch zu garen.
„Cuatro estaciones" - Das ganze Jahr Zitronen
Hauptproduzenten von Zitronen und Limetten sind Mexiko, Indien, Argentinien, der Iran, Spanien, die Vereinigten Staaten, Italien, Brasilien und die Türkei. Spaniens Hauptanbaugebiete sind die Provinzen Murcia, Alicante und MAlaga.
Die wichtigsten in Spanien produzierten Sorten sind mit 70 Prozent einmal die „verna", eine große Frucht mit dicker Schale, die von Februar an den ganzen Sommer über geerntet wird.
Die „fino" oder „mesero", ist früher reif. Sie stellt 20 Prozent der Produktion. Ihre Schale ist dünner, das Fruchtfleisch hat mehr Kerne. Reif ist sie zwischen Oktober und Februar.
Die Sorte „eureka" oder „cuatro estaciones", so genannt, weil sie das ganze Jahr über blüht, ist sehr produktiv, denn sie kann zweimal geerntet werden: Die erste Ernte ist August/September, also vor der „fino", und die zweite im April/Mai. Die saftige „eureka" ist saurer und hat grünliches Fruchtfleisch ohne Kerne.
Bis zum letzten Tropfen
Zitronen lassen sich besonders gut auspressen, wenn sie auf dem Tisch gerollt, dann halbiert und von der Schnittfläche her ein paarmal mit der Gabel eingestochen werden. Des Weiteren hilft, die Zitronen vor dem Auspressen einige Sekunden in der Mikrowelle zu erwärmen.
Feria del limSn
In Santomera in der Provinz Murcia wird alle zwei Jahre die Feria del limSn, Felime, veranstaltet, bei der es rund um die Zitrusfrucht geht. Das nächste Mal findet sie allerdings erst wieder im September 2004 statt. Wer mehr darüber erfahren will: Informationen gibt es unter der Telefonnummer 968 863 201.

o        Artischocken essen

Blatt für Blatt zupft man rundherum mit der Hand ab, tunkt das fleischige untere Ende in die Sauce und streift es mit den Zähnen ab. Wenn Sie diese Blätter gegessen haben. kommen zuerst dünne Blättchen, die man einfach beiseite legt, und dann der Artischockenboden mit dem "Heu". Das Heu wird mit Messer und Gabel abgenommen, der Artischockenboden in mundgerechte Stücke geschnitten, die man ebenfalls in die Sauce tunkt.
Beim Artischockenessen stellt man Extrateller zum Ablegen der Blattreste auf den Tisch. Gut sind auch Schälchen mit kaltem Wasser und Zitronenscheiben darin, um sich zum Schluß die Finger zu reinigen.

o        Artischocken vorbereiten

Wasser mit dem ausgepreßten Saft einer 1/2 Zitrone zum Kochen bringen. Inzwischen eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen. Die Artischocke am Stiel fassen und mit dem Blütenstand darin schwenken. Stiel ca. 1 cm oberhald des Ansatzes abschneiden, dabei löst sich auch ein Teil der harten Fasern aus dem Blütenboden. Die kleinen, harten Blätter rund um den Stielansatz abzupfen. Alle anderen stacheligen Blütenspitzen mit der Küchenschere abschneiden (ca. ein drittel). Artischocke mit der ausgepreßten Zitronenhälfte einreiben; darin ist immer noch so viel Saft, daß sich die Artischocke nicht verfärbt.

o        Der Wolfsbarsch (Lubina / Loup de mer) - eine Delikatesse

Der Wolfsbarsch (Lubina / Loup de mer) - eine Delikatesse
Er ist einer der Besten: schmackhaft, vielseitig, problemlos
[Claudia Mussotter]
Barcelona-Madrid, die spanischen Metropolen rivalisieren nicht nur in puncto Fußball, auch vor begehrten Edelfischen wird nicht Halt gemacht. Auf dem Barceloneser Fischmarkt bevorzugt man natürlich den einheimischen Wolfsbarsch (lubina oder rSbalo) - obwohl im Atlantik größere Exemplare vorkommen. Dafür ist der mediterrane im Fleisch fetter. Die noble Seebrasse (besugo), aus dem Norden, kann nach Meinung der katalanischen Fischer ruhig bleiben, wo sie hingehört, nämlich im feindlichen Madrid. Dort ist sie wiederum der Fisch par excellence.
Der auch Loup de mer genannte Raubfisch lebt in Küstennähe, Beute sind hauptsächlich Fische und Meeresfrüchte. Der Körper ist lang gestreckt und elegant, die Haut silbergrau glänzend, mit vielen Schuppen. Das weiße, feste Fleisch ist von ausgezeichnetem Geschmack. Kein Wunder, dass er zu den begehrtesten Meeresfischen gehört.
Für einen passionierten Angler ist es sicherlich das Größte, einen prächtigen Wolfsbarsch zu fangen, denn der misstrauische und vorsichtige Einzelgänger lässt sich nur schwer erwischen. Weil er kaum ins Netz geht, muss er in der Regel mit aufwändigen Mehrfachangeln gefischt werden, was auch seinen relativ hohen Preis erklärt.
Auf dem Markt
Den Seewolf, wie er übersetzt heißt, findet man das ganze Jahr über auf dem Markt. Ab Oktober und zu Anfang des Winters ist er fetter, weil er Reserven für seine Fortpflanzung sammelt, die zwischen Januar und März stattfindet. In diesen drei Monaten ist der Wolfsbarsch der König der Fischmärkte. Aber Feinschmecker empfehlen, diese Zeit, in der das weibliche Tier Eier trägt, verstreichen zu lassen und den Frühlingsanfang abzuwarten, um die Lubina zu kaufen.
Weiß oder blau?
Nicht ganz klar ist die Gruppenzugehörigkeit des Wolfsbarschs. Gehört er nun zu den fetten „blauen", den so genannten „pescados azules", oder zu den mageren „weißen" Fischen, den „pescados blancos"? Fette Fische wie der Thun- oder Schwertfisch können bis zu 25% gesunde ungesättigte Fettsäuren erreichen, magere wie Seezunge oder Seehecht kommen nicht ganz auf 5%. Der Wolfsbarsch mit seinen 11% zählt eigentlich zu den Fettfischen, aber je nach Lebenszyklus tendiert er auch zu den mageren.
Wilde, gefangene und falsche Lubinas
Wie die beliebte Dorade wird auch der Wolfsbarsch heute erfolgreich in Aquakultur gezüchtet. Heraus kommen Portionsfische von 300, 400 Gramm, die zum Beispiel bei Restaurants sehr beliebt sind. Ein wilder Seewolf dagegen kann bis zu einem Meter lang werden und ein Gewicht von mehreren Kilogramm erreichen.
Und auch Verwechslungen sind nicht ausgeschlossen. Denn da gibt es noch ein paar Doppelgänger, die dazu verführen könnten, den falschen Fisch zu servieren. Der Blaufisch (anjova) beispielsweise ist dem Wolfsbarsch sehr ähnlich, das Fleisch ist gut, aber faseriger - und viel billiger.
Die Meeräsche (lisa) , ebenfalls ein Doppelgänger, hält sich mit Vorliebe in schmutzigen Gewässern auf und wird deshalb oft gemieden. Doch in Gegenden, wo sie Zugang zu Lagunen und Flussläufen hat, ist ihr Fleisch vorzüglich und wird dementsprechend hoch gehandelt. Und dann kann es vorkommen, dass einzelne Wolfsbarsche, die in die Fischgründe der Meeräsche eingedrungen sind, mitgefangen werden.
Der junge Wolfsbarsch mit seinen schwarzen Tupfen wird auch leicht mit dem Fleckigen Wolfsbarsch (baila) verwechselt, einer kleineren Unterart. Die ist zwar nicht so begehrt, kann aber ohne weiteres mit dem Original mithalten. Kurz: Gegen all diese falschen Lubinas ist nichts zu sagen, sie sind sehr gut in der Küche zu gebrauchen und zudem um Klassen günstiger.
In der Küche
Die Lubina zählt nicht nur wegen ihres feinen Geschmacks zu den besten Fischen, sie lässt sich auch fantastisch verarbeiten und nimmt fast nichts übel - auch nicht die Hand eines etwas ungeübten Kochs. Das alles kostet. Nicht nur, weil sie nicht im Großen gefischt werden kann. Je nach Jahreszeit und Bedarf wie zum Beispiel an Weihnachten, wo sie jedem Festtagsbraten eine würdige Konkurrenz ist, vervielfacht sich ihr Preis.
Der Wolfsbarsch ist fast überall auf der Welt bekannt, dementsprechend abwechslungsreich ist auch seine Zubereitung. Er löst sich gut von den Gräten und harmoniert mit einer Vielzahl von Beilagen. Eine klassische und zugleich einfache Art, ihn zuzubereiten, ist mit Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln und Zitrone. Er lässt sich kochen, dämpfen, grillen oder wie hier an der Küste üblich im Backofen zubereiten. Sehr lecker auch die mehlierten und gebratenen Filets. Und in schützendem Papier oder Salz gegart, bewahrt er zudem all seine Nährstoffe. Nicht zu vergessen die Kräuter: Neben Rosmarin und Thymian ist vor allen Dingen die Kombination mit Fenchel zu erwähnen, die schon von den alten Römern als wahres Aphrodisiakum bezeichnet wurde.
Blick hinter die Kiemen
Frischer Fisch hat klare und prall gefüllte Augen. Sind sie trüb und milchig, liegt er schon eine Weile. Die Kiemen sollen leuchtend rot sein und nicht von Schleim überzogen. Die Haut ist glänzend, der Schleim klar und durchsichtig. Und: Ein frischer Fisch riecht nach Meer und Seetang.

o        Feines Gemüse im März

Feines Gemüse im März
Pfiffig gewürzt kommen Zwiebeln, Lauch, Broccoli oder Mangold erst richtig zur Geltung
[Claudia Mussotter]
Die Zwiebel war - und ist - Volksnahrungsmittel und Volksheilmittel, entdeckt schon vor tausenden von Jahren von hungrigen Nomaden, die auf der Suche nach Nahrung in den Steppen Zentralasiens waren. Die mythische Knolle wurde verewigt in Heldenliedern von Griechen, Römern und Germanen, und vielleicht war sie indirekt auch ein bisschen am Bau der ägyptischen Pyramiden beteiligt, denn sie hielt die Sklaven bei Laune. Noch heute ernähren sich die Ägypter übrigens gerne von Zwiebeln. Nach Europa kam das Gemüse - oder Gewürz? - mit römischen Legionären, die vor allem ihre Wirkstoffe schätzten: viele Vitamine, Mineralstoffe und natürliche Antibiotika.
Neben Frühlingszwiebeln, Schalotten, roten, gelben oder weißen Küchenzwiebeln hatte es die dicke gemütliche Gemüsezwiebeln immer schwer. Dabei ist sie von Natur aus mild und eignet sich besonders gut zum Einmachen, für ausgebackene Zwiebelringe oder zum Füllen. Auch roh schmeckt sie gut, denn das süßliche, weiße, saftige Fruchtfleisch reizt auf gar keinen Fall zu Tränen.

o        Garen in der Salzkruste

Garen in der Salzkruste

Es ist keinesfalls nur imposant und originell, wenn Fisch, Geflügel oder Fleisch in Salzteig gegart und erst am Tisch, kurz vor dem Verzehr die schützende Hülle aufgeklopft wird. Diese etwas außergewöhnliche Garmethode überzeugt auch geschmacklich. Sie gibt dem Gargut einen lebendigen Geschmack und ein feines Aroma.
Überzeugen Sie sich selbst, wir verraten Ihnen, wie es geht.

- Kochen mit Salz ist eigentlich ganz selbstverständlich. Seltener bereitet man Speisen zu, die mit Hilfe von Salzteig gegart werden. Das heißt, Salz, etwa grobes Meersalz, wird mit Mehl, Eiern und Wasser zu einem Teig verarbeitet, in dem die Speise gegart wird. Gegessen werden darf der Salzteig aber natürlich nicht. Denn der Teig ist viel zu salzig. Er ist in diesem Fall keine essbare Teighülle, sondern eine Hülle zum Garen.

- Das Garen in Salz- oder Teigkruste kommt ursprünglich aus Asien, wo auch Lehm-Krusten zum Garen im eigenen Saft verwendet werden.

- Salzkrusten ermöglichen das Garen im eigenen Saft. Das reine Aroma bleibt bewahrt, das Gargut insbesondere Fisch und Gelfügel wird schonend gegart, und das Fleisch bleibt sehr saftig.

- Die Salzkruste wird vor dem Servieren entfernt und beseitigt. Wegen des "Showeffekts" wird sie meist erst am Tisch abgenommen.

o        Masseinheiten-Abkürzungen

Bch Becher
Bl Blatt
bn bunch Bündel
Bund Bund
c * cup Tasse 1/4 l
cc cubic Kubikzentimeter
cl centiliter Zentiliter 10 ml = 0,01 l
cmcg centigram Zentigramm
cn can can Dose
ct carton Karton
dg decigram Dezigramm 10 g
dl deciliter Deziliter 100 ml = 0,1 l
Dose Dose
dr drop Tropfen
ds dash Tropfen
ea each je, pro Stück
EL Eßlöffel
Fl Flasche
fl (fl.oz.) fluid ounce Flüssig-Unze 28.35 ml
g gram Gramm g
ga gallon 4,54 l
gl Glas
Karton Karton
kg kilogram Kilogramm kg
Kn Knolle
l liter Liter l
lb pound Pfund 500 g
lg large groß
md medium mittelgroß
mg milligram Milligramm mg
ml milliliter Milli
oz ounce Unze 28,35 g
Pf Pfund
Pint Pint
Pk Päckchen
pk package Päckchen
pn pinch Prise
Pr Prise
pt pint 16 Ounces 0,448 l
qt quart 32 Ounces 0,9 l
Quart Quart
Schb Scheibe
sl slice Scheibe
sm small klein
splitt 6 Ounces 0,168 l
Spr Spritzer
St Stück
Stg Stange
tb tablespoon Eßlöffel EL
TL Teelöffel
Tr Tropfen
ts teaspoon Teelöffel TL
Tube Tube
Unze Unze
Wf Würfel
Z Zehe
Zw Zweig

·         Beilagen

o        Kartoffeln "a la pobre" (nach Armenart):

Kartoffeln "a la pobre" (nach Armenart):

Zutaten:

4 geoße Kartoffeln (patatas),
1 Zwiebel (cebolla),
1 grüne Paprikaschote (pimiento verde),
Öl zum Frittieren (aceite para freir)
1 Knoblauchzehe (ajo),
Salz, 3 EL Essig (vinagre), 6 EL Öl

Zubereitung:

Kartoffeln in wenig Öl zusammen mit Zwiebelringen und Paprikastreifen braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Gehackten Knoblauch anbraten, mit Essig ablöschen und über die Kartoffeln geben.

Ergibt vier Portionen

o        Maistortillas

Maistortillas

Zutaten:

100 g Maismehl
1/2-1 TL Salz
4 TL Öl
125 ml Wasser
40-80 g Weizenmehl


Maismehl, Salz und Öl mischen und langsam heißes Wasser unterrühren bis eine glatte Masse entsteht. Diese etwa 10 Min quellen lassen.
Dann so lange Weizenmehl hinzugeben bis der Teig nicht mehr klebt und er sich zu Tortillas verarbeiten lässt.

Formen der Tortillas:
Eine kleine Kugel Teig (4-6 cm Durchmesser) entnehmen und von oben und unten etwas bemehlen. Dann die Kugel zwischen zwei Stücken Backpapier legen und mit dem Deckel einer Glasschüssel (Durchmesser ca. 16 cm) möglichst flach vorpressen. Den Fladen dann nochmals von beiden Seiten bemehlen, damit er sich anschließend leichter vom Papier ablösen lässt. Nun den Fladen mit
einem Nudelholz auf einen Durchmesser von ca. 18-20 cm ausrollen, der Fladen sollte dann nur noch 1-2 mm dick sein.

Der Teig sollte sich leicht pressen lassen und gut vom Papier ablösbar sein.
Lässt sich der Teig schlecht pressen bzw. wird er leicht brüchig, so muss noch etwas Wasser hinzugegeben werden. Geht der Teig hingegen nicht vom Backpapier ab, so fehlt Mehl.

Die Tortillas in etwas stark erhitztem Öl ein bis zwei Minuten pro Seite
braten bis sie anfangen braun zu werden. Für Tostadas oder Taco-Schalen die Tortillas noch eine Minute länger von jeder Seite braten.

Es ist empfehlenswert, die Tortillas sofort weiterzuverarbeiten. Ist dies nicht möglich, werden sie schichtweise mit Backpapier gestapelt. Durch kurzes Erwärmen vor dem Verarbeiten kann der Tortilla noch mal geformt werden.

Für Tostadas die Tortillas zwischen zwei ineinander gestapelten Schüsseln legen und abkühlen lassen. Um Taco-Schalen zu erhalten, die Tortillas um ein Nudelholz gebogen abkühlen lassen.

Portionen: 4
Zubereitungszeit: 40 Min

o        Spanische Kartoffeln

Spanische Kartoffeln
Zutaten für 4 Portionen:
750 g kleine Frühkartoffeln
3 Knoblauchzehen
1-3 frische rote Chilischoten oder scharfe Paprika
2 rote Paprikaschoten oder Lauch
10 EL Olivenöl
2-3 TL Salz
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
3 EL Sherry-Essig
Zubereitung:
Die Kartoffeln mit Hilfe einer kleinen Bürste und kaltem Wasser gründlich reinigen und in reichlich Salzwasser nicht ganz gar kochen. Die Kartoffeln herausnehmen und ausdämpfen lassen, aber nicht schälen. Die abgekühlten Kartoffeln der Länge nach vierteln. Knoblauch schälen, Chilis waschen, halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen. Knoblauch und Chilis hacken. Paprikaschoten waschen, halbieren und putzen. Paprikahälften in 1/2- 1 cm breite Streifen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, bis an einem hineingehaltenen Holzkochlöffelstiel Bläschen nach oben steigen. Kartoffeln darin in 10 Minuten knusprig anbraten. Dann die Paprikastreifen dazugeben und 10 Minuten mitrösten. Den Knoblauch und die Chilistückchen hinzufügen, 5 Minuten mitbraten. Dann mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel kräftig abschmecken. Kurz vor Ende der Garzeit die Kartoffeln mit dem Sherry-Essig beträufeln und die Flüssigkeit verdampfen lassen. Die Kartoffeln aus der Pfanne nehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiß servieren. Wird Lauch anstelle von Paprika verwendet, diesen gründlich waschen, putzen und in fingerlange Stücke schneiden. Diese je nach Dicke 3-5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren und anschließend in Eiswasser abschrecken. Gut abtropfen lassen und dann zusammen mit den Kartoffeln braten.

·         Eintopfgerichte

o        Bohneneintopf aus Binéfar - El recado de Binéfar

Bohneneintopf aus BinIfar - El recado de BinIfar

Zutaten:

200 g getrocknete, große, weiße Bohnen
1 Zwiebel, gehackt
1 ganze Knoblauchknolle, gesäubert, jedoch nicht in Zehen zerteilt und geschält
2 EL Schweineschmalz (oder ein Stück geräucherten Speck)
1 Lorbeerblatt
1 TL scharfer Paprika (je nach Geschmack darf es auch mehr sein)
2 große, feste Kartoffeln, geschält, gewürfelt
100 g Rundkornreis
Salz

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Wasser abgießen und die Bohnen in einen großen, schweren Topf geben. Zwiebel, ungeschälte Knoblauchknolle, Schweineschmalz (oder Speck), Lorbeerblatt und scharfen Paprika dazugeben. Mit kaltem Wasser aufgießen, bis alles großzügig bedeckt ist. Bei starker Hitze zum Kochen bringen. Den Topf bedecken, die Hitze reduzieren und die Bohnen 11/4 Stunden köcheln lassen. Anschließend die Kartoffeln und den Reis zugeben, mit Salz abschmecken, den Topf wieder zudecken und nochmals 20 Minuten kochen. Nach Bedarf etwas mehr Wasser zugießen.

Vor dem Servieren Knoblauch und Lorbeerblatt entfernen.

Dieses Gericht wird auch als Beilage zu Schinken oder gebratenem Fleisch gereicht.

Ergibt 4 Portionen


o        Bohneneintopf, Asturische Art - Fabada Asturiana

Bohneneintopf, Asturische Art - Fabada Asturiana

Zutaten:

500 g getrocknete, große, weiße Bohnen
50 g JamSn serrano, in Streifen geschnitten
200 g roher Speck oder Schweinebauch
1 Zwiebel, halbiert
6 Knoblauchzehen, halbiert
1 Lorbeerblatt
2 TL milder Paprika
1 Messerspitze reiner Safran
200 g Chorizo (Paprikawurst)
200 g morcilla (geräucherte Blutwurst)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Abgießen und in einen großen Topf mit schwerem Boden geben. JamSn serrano, Speck oder Schweinebauch, Zwiebel, Knoblauch und Lorbeerblatt hinzufügen und mit reichlich kaltem Wasser aufgießen. Alles bei starker Hitze zum Kochen bringen, Temperatur reduzieren, den Topf bedecken und 2 1/2 Stunden unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

Nach einer Stunde Kochzeit Paprika und Safran unterrühren und die Würste dazugeben. Nach Ende der Garzeit sollten die Bohnen weich sein, aber nicht auseinanderfallen. Zwiebelstücke und Lorbeerblatt entfernen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Vor dem Servieren Würste und Speck in dicke Scheiben schneiden und auf die Bohnen legen.

Ergibt 4 Portionen

o        Gemüseeintopf, Navarrische Art - Menestra a la Navarra

Gemüseeintopf, Navarrische Art - Menestra a la Navarra

Dieses Gericht kann man auf verschiedene Arten zubereiten. Manchmal wird das Gemüse in Mehl gewendet und in Fett ausgebacken, bevor es mit den anderen Zutaten vermengt wird; in anderen Rezepten wird das Gemüse mit Weißwein, Zimt, Zitrone gewürzt und mit gekochten-oder pochierten Eiern garniert. Das folgende Rezept ist einfach zuzubereiten und kann als Appetitanreger oder Beilage zu einem Hauptgericht serviert werden.

Zutaten:
2 EL Schweineschmalz
150 g jamon serrano, in dünne Streifen geschnitten
6 Frühlingszwiebeln, in ca. 2,5 cm lange Stücke geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
150 g junge, dicke Bohnen
150 g junge Erbsen
2 Petersielienzweige
1/4 l Rinderbrühe
400 g kleine, neue Kartoffeln
4 gekochte Artischockenherzen (frisch, tiefgekühlt oder aus der Dose)
150 g junge, grüne Bohnen
12 Spargelspitzen
50 g gehackter grüner Salat oder Spinat
Salz

Zubereitung:

Das Schweineschmalz in einer gusseisernen Kasserolle erhitzen und den Schinken darin kurz anbraten. Zwiebelstücke und Knoblauch dazugeben und zwei Minuten mitbraten. Dicke Bohnen und Erbsen unterrühren und zwei Minuten mitdünsten. Die Petersilie und die Rinderbrühe dazugeben und die Zutaten bei starker Hitze zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, die Kasserolle bedecken und das Gemüse 30 Min. lang köcheln lassen.
Unterdessen die Kartoffen unter kaltem Wasser abbürsten. Die Artischocken vierteln.
Nachdem das Gemüse 30 Min. geköchelt hat, die Kartoffeln, Artischocken, grünen Bohnen, Spargelspitzen und den gehackten grünen Salat oder Spinat dazugeben, mit Salz würzen und weitere 20 Min. köcheln lassen.
Vor dem Servieren die Petersilienzweige entfernen und das Gericht bei Bedarf mit Salz würzen. Heriß servieren.

Ergiebt 4-6 Protionen

o        Lammeintopf nach Art von León - Menestra de Cordero a la Leonesa

Lammeintopf nach Art von LeSn - Menestra de Cordero a la Leonesa

Zutaten:

3 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
500 g Lammschulter, in ca. 2,5 cm große Würfel geschnitten
250 g Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten
150 g Möhren, in dünne Scheiben geschnitten
100 g grüne Bohnen, halbiert
100 grüne Erbsen (frisch oder tiefgekühlt)
1 EL Semmelbrösel
400 ml Fleischbrühe
Salz, Pfeffer
2 hartgekochte Eier, in dünne Scheiben geschnitten (Garnitur)
4 gekochte Spargelstangen (Garnitur)

Zubereitung:

Das Olivenöl in einer großen gußeisernen Kasserolle erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin glasig dünsten. Die Lammwürfel zugeben und von allen Seiten gut anbräunen. Kartoffeln, Mohrrüben, grüne Bohnen und Erbsen dazugeben und ein bis zwei Minuten mitbraten. Die Semmelbrösel darüberstreuen und gut umrühren. Mit der Fleischbrühe ablöschen, und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zutaten zum Kochen bringen, Hitze reduzieren, den Topf bedecken und unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten köcheln lassen.

Mit den Eischeiben und den Spargelstangen garnieren.

Heiß servieren.

Ergibt 4 Portionen

o        Schäfereintopf nach Art von la mancha - Gazpachos Manchegos

Schäfereintopf nach Art von la mancha - Gazpachos Manchegos

Zutaten:
Eintopf:
1 Huhn (ca. 800 g) in 8 Stücke geschnitten
2 Rebhühner (je ca. 500 g), in Stücke geschnitten
Salz
5 EL Olivenöl
100 g Rohschinken, in dünne Streifen geschnitten
1 große Zwiebel, grobgehackt
2-3 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
2 Tomaten, geschält, entkernt, feingehackt
2 Lorbeerblätter
1/4 l Weißwein
1 l Rinder- oder Hühnerbrühe
je 1/2 TL Zimt, Rosmarin, Thymian
frisch gemahlener Pfeffer

Fladen:
400 g Mehl
1 TL Salz
200-250 ml Wasser

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 C vorheizen. Für die Fladen das Mehl, Salz und Wasser in einer großen Schüssel vermischen und solange kneten, bis sich ein elastischer Teig ergibt. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche
sehr dünn (ca. 1 mm) ausrollen. In 3-4 gleichgroße Stücke schneiden, auf leicht eingeölte Backbleche legen und in 20 Minuten knusprig backen. Die Fladen aus dem Ofen nehmen und zum Auskühlen beiseite stellen.
Die Hühner- und Rebhühnerstücke mit Salz einreiben. Olivenöl in einer großen, tiefen Bratpfanne oder einer gußeisernen Kasserolle erhitzen und die
Geflügelteile darin von allen Seiten goldbraun anbraten. Schinken, Zwiebel und Knoblauch zugeben und zwei Minuten mitbraten. Dann die Tomaten und die Lorbeerblätter kurz anbraten und mit Wein und Brühe ablöschen. Mit Zimt, Rosmarin, Thymian und Pfeffer würzen. Zum Kochen bringen und zugedeckt bei niedriger Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
Einen oder zwei der Fladen in kleine Stücke brechen und in den Eintopf geben. Noch weitere 5-10 Minuten kochen lassen, bis die Fladenstücke aufgeweicht sind. Die restlichen Fladen separat zum Auftunken dazu reichen.
Heiß servieren.

Ergibt 6 Portionen

o        Schweineschulter mit Steckrübenkraut - Lacón con Grelos

Schweineschulter mit Steckrübenkraut - LacSn con Grelos

Zutaten:

600 g gepökelte Schweineschulter (oder Schinken)
250 g Schweineohren und/oder -backen
1 Schweinefuß, halbiert
1 kg Steckrübenkraut (oder Grünkohl), grobgehackt
400 g Chorizo (Paprikawurst)
500 g festkochende Kartoffeln, geschält
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das eingesalzene Fleisch 24 Stunden in kaltem Wasser ziehen lassen. Dabei das Wasser mehrere Male erneuern. Am nächsten Tag das Schweineohr, die Schweinebacken und den Fuß waschen und zusammen mit der Schweineschulter (oder dem Schinken) in einen großen Kochtopf geben. Mit kaltem Wasser aufgießen, zum Kochen bringen, den Topf zudecken und 1 -2 Stunden bei reduzierter Hitze köcheln lassen. Dabei den Schaum mehrere Male abschöpfen.

Das Steckrübenkraut (oder den Grünkohl) zwei Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Dann gründlich abtropfen lassen und das Kraut in den Kochtopf zu dem Schweinefleisch geben. Bei Bedarf mit etwas Wasser zusätzlich aufgießen. Die chorizo dazugeben, die Zutaten zum Kochen bringen und 15 Minuten bedeckt köcheln lassen. Die großen Kartoffeln vierteln, die kleineren ganz lassen und zu den anderen Zutaten geben. Abermals alles zum Kochen bringen, den Topf zudecken und weitere 30 Minuten kochen lassen. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Mit einer Schaumkelle die Gemüse aus dem Topf heben und auf einer Servierplatte anrichten. Das Fleisch und die Wurst in mundgerechte Stücke schneiden und darüberlegen. Heiß servieren.

o        Spanische Bauernsuppe

Spanische Bauernsuppe

Zutaten (für 6-8 Personen)

250 gr. Rindfleisch
250gr. Hammelfleisch
4 El. Speiseöl
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Basilikum, Thymian
Saft einer ausgepressten Knoblauchzehe
2L. Wasser
200gr. Kartoffeln
200gr. Möhren
2 Stangen Porree
300gr. tiefgekühlte Erbsen
1 paar grobe Mettwürstchen
100 gr. rohen Schinken
 Würfel Instant- Fleischbrühe
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Das Fleisch klein schneiden und in heißem Öl anbraten. Die feingeschnittene Zwiebel mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer, Thymian Basilikum würzen und mit dem Wasser ablöschen. Knoblauchsaft und Instand- Fleischbrühe dazugeben. Aufkochen und ca. 30 Min. köcheln lassen. Dann die Kartoffeln und Möhren sowie den in Ringe geschnittenen Lauch zugeben und nochmals 30 Min. kochen lassen. 10 Min. vor Ende der Garzeit die Erbsen und zum Schluss die kleingeschnittenen Würstchen und den Schinken in die Suppe geben. Mit viel Petersilie bestreuen und mit Bauernbrot servieren.

o        Weißkohlsuppe - Pottaje de repollo

Weißkohlsuppe - Pottaje de repollo

Zutaten:

2 TL Salz
1 kg Weißkohl
4 EL Olivenöl
2 mittelgroße Zwiebeln, gehackt
2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
50 g chorizo (Paprikawurst) in dünne Scheiben geschnitten
1 l Rinderbrühe
200 g mehlige Kartoffeln, geschält und kleingewürfelt
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wasser mit 2 Teelöffeln Salz in einem großen Top zum Kochen bringen. Den Weißkohl vierteln und 5 Minuten im kochenden Wasser blanchieren, Wasser abgießen und den Weißkohl abtropfen lassen, den Strunk entfernen und die Blätter in dünne Streifen schneiden.
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darit Zwiebeln und Knoblauch weich braten. Chorizo und Weißkohlstreifen hinzufügen und kurz mitdämpfen. Rinderbrühe und Kartoffelwürfel dazugeben und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Alles bei starker Temperatur zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren und 30 Minuten bedeckt kochen lassen.

Abschmecken und, wenn nötig, mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Heiß servieren.

Ergibt 4 Portionen

·         Fisch / Meeresfrüchte

o        Dorade in der Salzkruste

Dorade in der Salzkruste

Zutaten:

1 große Dorade royale
2 kg grobes Meersalz
2 Eiweiß
100 - 150 ml Wasser
ein paar Fenchelzweige
Backpapier

Zubereitung:

Die Dorade putzen und ausnehmen. Das Salz mit dem Eiweiß mischen, nach und nach das Wasser unterrühren. Dann den Salzteig etwas ruhen lassen.

Das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Hälfte der Salzmasse darauf
geben. Dann eine Schicht Fenchelzweige und anschließend die Dorade darauf legen. Mit Fenchelzweigen belegen und mit einer Salzschicht bedecken. Der Fisch sollte rundherum eingepackt sein. Den Fisch bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten garen. Herausnehmen und 2 Minuten ruhen lassen, dann die Kruste öffnen. Den Fisch vorsichtig herausnehmen und genießen. (Kruste natürlich nicht mitessen!)

o        Dorade mit Kräuterfüllung

Dorade mit Kräuterfüllung

Zutaten:

2 kleine Doraden
1 EL Basilikum, fein geschnitten
1 EL glatte Petersilie, fein geschnitten
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 Spritzer Zitronensaft
2 EL zerzupftes Weißbrot
1 Msp Knoblauch, gepresst
etwas Weißwein
etwas Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Petersilie und Basilikum mit Brot, Zitronenabrieb und -saft, Knoblauch, Pfeffer, Salz und etwas Olivenöl gut vermengen. Diese Masse in die ausgenommenen Doraden füllen.
Die Doraden in eine Auflaufform legen, salzen und mit wenig Olivenöl und Weißwein beträufeln.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 15-20 Minuten (je nach Größe) backen.

ergibt 2 Portionen

o        Doradenfilets auf Zucchini -Basilikum-Gemüse

Doradenfilets auf Zucchini -Basilikum-Gemüse

Zutaten:

4 Doradenfilets ohne Haut
8 sehr kleine Zucchini
1 Schalotte, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst
200 g CrHme double
2 EL glatte Petersilie, fein geschnitten
1 EL Estragon, fein geschnitten
etwas Semmelbrösel
etwas Butter
Salz
Pfeffer
Zucker
Muskat

Zubereitung:

Die Zucchini in feine Scheibchen schneiden. Die Schalotte und den Knoblauch in Butter mit einer Prise Zucker andünsten. Die Zucchini zugeben und darin anschwitzen. Mit CrHme double ablöschen und im offenen Topf cremig einkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und Petersilie und Estragon unterrühren. Das Gemüse in eine Gratinform füllen und die Doradenfilets darauf legen. Diese leicht salzen und pfeffern und mit Butterflöc